Wer aufhört besser sein zu wollen, hat schon aufgehört gut zu sein.
Unter diesem Motto stand der 14. Talentetag des Romantik Gästekreis in Bad Hersfeld.

In Bad Hersfeld lebten und wirkten Pioniere wir Konrad Duden und Konrad Zuse, deren Lebenswerk zeigt, dass das Motto des Talentetags schon immer seine Berechtigung hatte.

Die große Zahl der Teilnehmer belegt, dass das Interesse der Azubis in den Romantik Hotels an der Weiterentwickelung ihrer Fachlichkeit und Persönlichkeit groß ist.

Nach der Begrüßung durch den Schirmherrn Reinhold Kessler und den Gastgebern Fam. Kniese, erläuterte Dr. Klaus Groß als Präsident des RGK, warum Gäste ihre zukünftigen Gastgeber einladen.

Ralph Düker, Vorstandsvorsitzender der RomantikAG, zeigte den Weg auf, der den Romantikhotels eine positive Entwicklung bringen wird und somit weiterhin ein interessanter Arbeitgeber oder Partner sein wird.

In der neuen exzellent einrichtenden Lehrküche des RH  übernahm dann Patrick Spies die Weiterführung des Ta.T.

Für den hervorragenden Imbiss (Fastfood auf hohem Niveau) zu Beginn der Veranstaltung, erhielt er den ersten Beifall.

Er erzählte sehr plastisch seinen Weg zum Sterne Koch, beginnend mit dem Kochen mit der Oma als Kind, über die Ausbildung, der Zeit bei der Bundeswehr als Schiffskoch und den verschiedenen Stationen seines Berufslebens.

Für Ihn sei Teamwork für den Erfolg, gerade in der gehobenen Küche, eine wichtige Voraussetzung. Daneben sollte der „Zukünftige Sternekoch“ neben Talent auch Liebe zum Beruf mitbringen.

Die Teilnehmer verfolgten mit großem Interesse die Ausführungen von Patrick Spies und die Zeit verging im Fluge auch bei der Vorführung und  herrichten von Mustertellern.

Mit Kaffee, frischen Waffeln und Kuchen, wurde dieser Teil abgeschlossen.

Im Tagungsraum erwarteten die Teilnehmer nun Biergläser und der Berater der BraufactuM Damian Olejnik.

Er erläuterte die Entwicklung der „Craft Biere“ die sich zunächst außerhalb Deutschlands abspielte, was insbesondere dem Reinheitsgebot geschuldet war.

Nach und nach haben sich dann auch bei uns Craft Biere entwickelt, die zwischenzeitlich einen Markt gefunden haben, der sich im Markenauftritt deutlich von den bekannten Biersorten abhebt. Die Richtung geht zum gehobenen Konsumenten und soll sich als Alternative zum Wein, auch als Aperitif und Essensbegleiter, entwickeln.

Der Referent belegte die positive Entwicklung der letzten Jahre mit Zahlen und konnte durch zahlreiche Proben, die er fachkundig kommentierte, die Qualität der Craft Biere belegen.

Sowohl die Ausführungen als auch die Verkostung zeigten den Teilnehmern eine andere Getränkewelt.

Nach einer wohlverdienten Pause trafen sich die Teilnehmer im festlichen Saal zum Galadinner. Die jungen Gäste übertrafen sich im Chic des Outfits und strahlten eine, dem Anlass entsprechende Freude aus.

Natürlich wurde, neben den üblichen Aperitifs, auch ein Craft Bier gereicht, was auch zu regen Diskussionen Anlass gab.

Mit dem Galadinner zeigte die Crew unter Patrick Spies ihre Leitungsfähigkeit, was bei dem anschließenden Einmarsch der Mitarbeiter zu Recht zu Beifallsstürmen durch die Teilnehmer des Ta.T. führte.

Mit anregenden Diskussionen klang der erste Tag aus.

Am nächsten Morgen konnte der 2. Tag pünktlich beginnen und alle waren voll konzentriert dabei, als es um die zukünftige Entwicklung der Hotelbranche und die Bedeutung eines individuellen und exzellenten Services ging.

Unter Anleitung der Hoteltrainerin Birgit Schröder erarbeiteten die Teilnehmer Szenarien und Visionen der Hotel- und Gastronomiebranche im Jahr 2030. So stellte sich auch die Frage, ob kleinere Betriebe in Zukunft überleben werden. Der Trend „Cosy statt Cool“, den Frau Schröder als Vision einbrachte, wurde ebenso lebhaft diskutiert wie die These, dass Serviceorientierung in der Hotel- und Gastronomiebranche zukünftig wichtiger denn je sein wird.

Der Vortrag und die Gruppenarbeit waren eine Bereicherung der Tagung.

Zum Thema Essen mit Stäbchen gab Dr. Klaus Groß theoretische und praktische Einweisungen.

Mit der Ausgabe der Teilnehmerurkunden und einem wieder hervorragenden Mittagsimbiss endete der Ta.T.

Die später erfolgte Auswertung der Fragebogen ergab ein einstimmiges Ergebnis „prima“.

 

Reinhold Kessler

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